Die Schatzkammer

Hier sind kirchliche Geräte und Paramente untergebracht, deren Gebrauch für besondere Festtage vorgesehen ist. Teils verschönern sie heute noch die Gottesdienste des Stiftes, teils wurden sie durch die Liturgiereform des II. Vatikanischen Konzils (1962-65) außer Dienst gestellt oder werden mit Blick auf ihren historisch-künstlerischen Wert und die durch den Gebrauch zu erwartenden Beschädigungen nicht mehr verwendet.
Unter den ausgestellten Kunstwerken ragt die Monstranz aus dem Jahr 1722 hervor. Die ovale Mittelkapsel, die der Präsentation des Allerheiligsten dient, wird umrahmt von einem reich geschmückten Kronenbaldachin. Der Entwurf stammt vom Wiener Architekten Matthias Steindl. Gefasste Halbedelsteine und Emailbilder zieren die Monstranz, die nach wie vor zu Fronleichnam verwendet wird.
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