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Fassaden

Die Fassade des Festsaales an der Ostseite des Stiftes

Die Gestaltung der Fassaden wurde von Jakob Prandtauer geplant. Er achtete auf größtmögliche Homogenität und versuchte, durch die für ihn typischen Fassadengliederungen ein ansprechendes Äußeres zu gestalten. Insgesamt befinden sich am Stiftsgebäude knapp 460 Fenster, die teilweise als Kastenfenster ausgeführt sind. Die Ostfassade, deren Mächtigkeit sich daraus ergibt, dass durch das abfallende Gelände an dieser Gebäudeseite ein zusätzliches Stockwerk (die Sala terrena) zu Stande kommt, wird im Zuge des Festsaalbaus durch Johann Bernhard Fischer von Erlach geplant. Ihm gelingt es, die Fassadengestaltung in den klassizistischen Stil weiterzuführen. Besondere Feinfühligkeit und Rücksichtnahme gegenüber der Fassadengliederung von Jakob Prandtauer kann man ihm jedoch dabei nur schwer unterstellen.


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