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Chorkapelle

In diesem Raum treffen sich die Mitglieder der Gemeinschaft des Hauses am Morgen, zu Mittag und am Abend zum Gebet. Ähnlich den Gewölben der Stiftskirche ist die Kapelle mit ornamentaler Architekturmalerei ausgestaltet. Sie stammt von Domenica Francia (1756). Das Zentrum der Kuppel zeigt das Monogramm Mariens, in den vier Kartuschenfeldern befinden sich Fresken von Martin Johann Schmidt, der der „Kremser Schmidt“ genannt wird. Sie stellen Szenen aus dem Leben Mariens dar. Im Osten beginnt der Zyklus mit der Geburt, es folgt im Westen der Tempelgang, im Norden die Vermählung und im Süden die Darstellung als Immaculata. Das Altarblatt von Martin Altomonte führt den Freskenzyklus weiter indem es die Verkündigung Mariens darstellt.


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