Stiftsbibliothek

Zu den Schätzen eines Klosters zählt häufig auch ein reichhaltiger Bücherbestand. Er ist der geistige Schatz eines Klosters. Deshalb wurden für die Aufbewahrung der Bücher kostbare Bibliotheksräume geschaffen.

Die spätbarocke Bibliothek des Stiftes Herzogenburg ist kein übertriebener Prunkraum, sondern eher ein eleganter schlichter Studiersaal. Die Ornamentmalerei an Decke und Wänden stammt von Domenico Francia. Die Bücherschränke entwarf Johann Hencke, der auch die prachtvolle Orgel der Stiftskirche geschaffen hat.

Dieser Teil der Stiftsbibliothek, die insgesamt 60.000 Bände umfasst, ist mit ca. 20.000 Werken aus dem 18. Jh. bestückt. Die älteste Handschrift ist ein Psalterium aus dem 12. Jh. Künstlerisch wertvoll sind auch drei Prunkbände mit einem Werk Gregors des Großen, die „Moralia in Hiob“.

© weinfranz.at
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Handschriften

Den Handschriftenkatalog unserer Bibliothek können Sie unter www.manuscripta.at/kataloge abrufen.

In einem längere Zeit andauernden Projekt wurden im Jahre 2008 die illuminierten Handschriften unserer Bibliothek genauestens dokumentiert, katalogisiert und fotografiert. Die Ergebnisse dieses Forschungsprojektes finden Sie unter folgendem Link:
www.univie.ac.at/paecht-archiv-alt/ki/herzogenburg.html

Bibliotheksbestand

Der Bestand unserer Barockbibliothek ist nach modernen wissenschaftlichen Kriterien katalogisiert und unter folgendem Link für Sie abrufbar:
www.vthk.eu

Benutzung

Eine Bibliotheksbenutzung für Forschungszwecke ist grundsätzlich möglich. Eine vorherige Terminvereinbarung ist unbedingt notwendig.

Reproduktionsansuchen   (491,2 KB)

Benutzungsordnung und Benutzungsantrag   (484,0 KB)

Anfragen an die Bibliothek richten Sie bitte an:
H. Ulrich Mauterer (Bibliothekar), Tel.: +43-2782/83112
E-Mail: bibliothek@stift-herzogenburg.at

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