Pfarre Haitzendorf

Bereits 1160 schenkte Bischof Konrad von Passau dem Stift Herzogenburg die Kirche zu Marquartsurfar und erhob sie zur Pfarre. Dieser ursprüngliche Pfarrort wurde 1337 von der Donau zerstört und die Pfarre daraufhin 1340 in Haitzendorf neu errichtet. Als Filialen gehörten zur Pfarre auch die Kirchen von Brunn und Theiß (unter Kaiser Joseph II. selbständige Pfarren).

Für eine kurze Zeit im 17. Jh. stand die Pfarre Haitzendorf unter Administration des Augustiner-Chorherrenstiftes Dürnstein.

Am Ende des 17. Jh. wurde der Pfarrhof von Jakob Prandtauer zu einer Sommerresidenz der Herzogenburger Prälaten ausgebaut. 1708 wurde die benachbarte Kirche renoviert und ein Gartenhaus errichtet.

Die aus dem Jahre 1336 stammende Pfarrkirche ist dem Hl. Ulrich von Augsburg (4. Juli) geweiht und wurde im 17. Jh. umgebaut und vergrößert. Das Langhaus ist ein hoher, weiter Saalraum mit einer spätbarocken Stuckdecke von Leopold Hogl. An der Südseite des Chores befindet eine Seccomalerei aus der Mitte des 14. Jh. Das Hochaltarbild mit der Darstellung der Fischlegende des Hl. Ulrich ist ein Werk von Bartolomeo Altomonte aus dem Jahre 1780. Die Kreuzwegbilder werden der Schule des Martin Johann Schmidt zugerechnet.

Die Pfarre Haitzendorf liegt in der Erzdiözese Wien.

Seelsorger: Mag. H. Quirinus Greiwe Can. Reg.

Kontakt:
Röm.-kath Pfarramt
Kirchenplatz 9
3485 Haitzendorf
Tel.: +43 2735-2234
Email: pfarre.haitzendorf@katholischekirche.at

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