Pfarre Inzersdorf ob der Traisen

Der Ort Inzersdorf wird im Jahre 1112 erstmalig urkundlich erwähnt. Er war ursprünglich in Ober- und Unterinzersdorf geteilt, in beiden Orten entstehen im 12. Jh. selbständige gutsherrliche Pfarren.

In Unterinzersdorf gründeten die Herren von Au eine Pfarre und übergaben sie dem Benediktinerstift Kleinmariazell im Wienerwald; nach dessen Aufhebung kam sie 1784 an das Stift Herzogenburg.

Die Pfarre Oberinzersdorf wurde durch die Inzersdorfer gegründet, gehörte seit dem Mittelalter als Filiale zur Pfarre Herzogenburg, wurde ab 1630 von Unterinzersdorf betreut und 1784 endgültig mit Unterinzersdorf vereinigt. Die Oberinzersdorfer Kirche zum Hl. Veit wurde 1786 abgetragen, das Presbyterium dient heute als Friedhofskapelle.

Die heutige Pfarrkirche zum Hl. Apostel Petrus (29. Juni) mit einschiffigem, dreijochigem Langhaus und einjochigem, außen polygonal, innen halbkreisförmig geschlossenem Chorbau wurde in den Jahren 1741 bis 1742 errichtet. Nur der mittelalterliche Turm blieb in seiner alten Form erhalten.

Bemerkenswert ist der Altarraum, der mit spätbarocker illusionistischer Scheinarchitekturmalerei ausgestattet ist. Die Darstellungen des Hl. Benedikt und der Hl. Scholastika erinnern an die frühere Zugehörigkeit zu Kleinmariazell. Einige qualitative spätbarocke Kreuzwegbilder stammen aus der Schule des Kremser Schmidt.

Die Pfarre Inzersdorf ob der Traisen liegt in der Diözese St. Pölten.

Seit 01.09.2021 betreuen die Augustiner-Chorherren Propst Petrus Stockinger Can. Reg., H. Ulrich Mauterer Can. Reg. und H. Jakobus Wendland Can. Reg. die Pfarren Hain, Inzersdorf und Statzendorf als Seelsorger; ihnen sind diese Pfarren zur solidarischen Betreuung übertragen.

© Stift Herzogenburg

Kontakt:
Röm.-kath Pfarramt
Kirchenweg 2
3131 Inzersdorf-Getzersdorf
Telefon: +43 676 8266 529 72
Email: pfarrkanzlei@pfarre-inzersdorf.at
Homepage: www.pfarre-inzersdorf.at

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