Unsere Gebetszeiten

Fixpunkte wie Eucharistie und Stundengebet brauchen eine Regelung, die nicht immer wieder neu ausgedacht werden muss. Es gilt das Wort: „Serva ordinem et ordo te servabit“ („Diene der Ordnung, und die Ordnung wird dir dienen“).
Der Tagesablauf im Stift sieht eine einfache Ordnung vor: Die Gemeinschaft des Hauses trifft sich drei Mal täglich zum Gebet, darauf folgt die gemeinsame Mahlzeit.
Diese beiden Säulen sind es, auf denen das religiöse und das soziale Leben der Gemeinschaft ruhen.
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6.30 Uhr
Laudes (Morgenlob) Stille Hl. Messe Frühstück
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Erlöser, der ins Licht uns führt und aller Finsternis entreißt, dich preisen wir im Morgenlied mit Gott dem Vater und dem Geist. |
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12.00 Uhr
Sext (Mittagsgebet) Mittagessen
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Der Tag strebt seiner Höhe zu der Mittag ruft uns zum Gebet. Wir loben Gott und bitten ihn um Segen für den heiligen Dienst. |
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18.00 Uhr
Vesper (Abendgebet) Abendessen
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Christus, du Herrscher des Himmels und der Erde, Herr über Mächte, Throne und Gewalten. Du bist der Erste, und du bist der Letzte, Anfang und Ende. Amen. |
An Sonn- und Feiertagen wird die Vesper um 17.30 Uhr feierlich gesungen.
Stundengebet und Eucharistiefeier sind der Herzschlag des Lebens im Kloster. Diese Angelpunkte des Tages geben den Mitbrüdern die Zeit, ihren Blick auf Gott zu richten.
Unser Ordensvater Augustinus sagt dazu am Beginn seiner Regel:
„Euch, die ihr eine Klostergemeinschaft bildet, tragen wir auf, Folgendes in eurem Leben zu verwirklichen: Zu allererst sollt ihr einmütig zusammenwohnen, wie ein Herz und eine Seele auf dem Weg zu Gott. Denn war das nicht der entscheidende Grund, weshalb ihr euch zum gemeinsamen Leben entschlossen habt?“ (1. Kapitel, Verse 1-2).
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